Seit August 2010 bin ich nach jahrelanger Tätigkeit in der Jugendhilfe im Bereich der tiergestützten heilpädagogischen Förderung, Therapie und Erlebnispädagogik selbstständig tätig.
Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Förderung von Kindern/Jugendlichen mit Verhaltensproblemen, deren sozialen Fähigkeiten auf Grund einer emotionalen Störung, sozialer Unsicherheit und psychischer Instabilität, zu Schwierigkeiten im sozialen Umfeld führen und eine Integration in die Gesellschaft ohne Unterstützung nicht erfolgen kann.


In meiner Arbeit mit den Kindern, arbeite ich mit Verstärkersystemen und Handlungsmappen, sowie Klettkärtchen und anderem, die individuell eingesetzt werden. Ein wichtiger Bestandteil der tiergestützten heilpädagogischen Förderung sind Inhalte aus dem Therapieprogramm von Döpfner, sowie aus dem verhaltenstherapeutischen Intensivtraining von Grasmann- Stadler.
Die tiergestützten Pädagogik Einheiten orientieren sich an persönlichen und gemeinschaftlichen Zielen der Gruppe, die für die Kinder erreicht werden sollen.

Unter dem Begriff tiergestützte heilpädagogische Förderung werden pädagogische, psychologische, psychotherapeutische und sozialintegrative Angebote mit Hilfe des Pferdes bei Kindern (Jugendlichen und Erwachsenen) mit verschiedenen Beeinträchtigungen oder Störungen zusammengefasst.

Die individuelle Förderung über das Medium Pferd steht im Vordergrund, d.h. Entwicklungsprozesse werden in Gang gesetzt, eine positive Beeinflussung der Emotionalität und des Verhaltens angestrebt.

Durch Förderung der positiven konstruktiven Kräfte und Fähigkeiten sollen junge Menschen Unterstützung erfahren, um Beeinträchtigungen abzubauen und ein positives Selbstbild zu entwickeln. Auch Menschen mit traumatischen Erfahrungen erhalten über das Medium Tier die Möglichkeit Bindungen einzugehen, Vertrauen aufzubauen, Ängste zu verarbeiten und sich Neuem zu öffnen.
Beim Therapeutischen Reiten und der tiergestützten heilpädagogischen Förderung sind die Einheitszeiten und die Entscheidung für eine Einzel- oder Gruppentherapie abhängig von der individuellen Zielsetzung, die eine Teilnahme am Leben in der Gesellschaft ermöglichen soll.